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Bürgerschützengilde St. Stephanus Bork e.V.

Februar 2018

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Chronik der Bürgerschützengilde St. Stephanus Bork 2000 - 2010

- Verfasser Heinz-Willi Quante -

2010

Das Schützenfestjahr beginnt mit dem Neujahrsschießen an dem diesmal fast 60 Schützenbrüder/-schwestern teilnehmen. Aus einem Stechen mit drei Teilnehmern geht Michael Kleiboldt als Sieger hervor. Am 21. Januar verstirbt im Alter von 58 Jahren unsere Königin von 1982 bis 1984 Gisela I. (Bartling). Emotional geht es auf der diesjährigen Generalversammlung zu. Vorsitzender Egon Schmidt teilt den Mitgliedern mit, dass er den Vorsitz der Gilde in jüngere Hände legen will. Mit stehendem Applaus wird seine Abschiedrede gewürdigt.

Zum neuen Vorsitzenden wird einstimmig Heinz-Willi Quante gewählt. In seiner Antrittsrede erinnert er an die vielen Verdienste seines Vorgängers und als erste Amtshandlung schlägt er vor, Egon Schmidt zum Ehrenvorsitzenden zu wählen. Nach einstimmigem Votum und wieder unter stehendem Applaus kann er eine Miniaturausgabe der Schützenkönigssäule, einen Gutschein und eine Chronik-DvD entgegennehmen.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wird Uli Sommer gewählt und sein ehemaliges Amt als stellvertretender Geschäftsführer übernimmt Carsten Potthoff. Zwei Tage nach der Generalversammlung verstirbt im Alter von 93 Jahren, Ehrenoberst und Majestät von 1982 bis 1984, Fritz Ertelt.

Im April feiert die Bürgerschützengilde Selm-Beifang ihr 275-jähriges Bestehen. Beim Kaiserschiessen, Festball und großem Festumzug ist die Gilde immer stark vertreten. Im gleichen Monat organisiert Uli Sommer zum zweiten Mal eine Präsentation der Borker Vereine und Verbände im Vereinslokal.

Im Juni ist Bork rot-blau geschmückt. Der Löschzug Bork feiert sein 125-jähriges Jubiläum. Am großen Jubiläumsumzug nimmt neben den benachbarten Feuerwehren sowie vielen Borker Vereinen auch die Gilde mit einer starken Abordnung teil. Ende Juli wird der wieder von Hauptmann Norbert Wesselmann und Leutnant Günter Kerkhoff erstellte Vogel der Presse vor- und anschließend erstmals im Schaufenster der Bäckerei Andreas Langhammer für die Öffentlichkeit ausgestellt.

Drei Wochen vor dem Fest stellen wir neu entworfene Ortseingangschilder auf. Nach 28 Jahren waren die alten Schilder unansehnlich geworden und haben ausgedient. Auftakt zum Schützenfest ist wie immer der Generalausmarsch. Nach dem Antreten auf dem Marktplatz geht es zum Kriegsgefangenengedenkstein, wo eine vom Majestäten-paar Martin I. und Helga I. gespendete und aufgestellte Bank feierlich der Öffentlichkeit übergeben wird.

Nachdem am Festplatz die Fahne gehisst wurde, übergibt Schützenbruder Heinrich Lages in seiner Funktion als Vorstand der Volksbank Selm-Bork eine von seiner Bank gespendete neu erstellte Ausgehkette an unseren König. Als 50.000. Besucherin unserer Website erhält Königin Helga I. einen Gutschein.

Eine Woche später startet das Schützenfest traditionell mit dem Festgottesdienst unter Mitwirkung der Unions-Sänger in St. Stephanus. Beim anschließenden Schützenball sorgt die neue Band „6th AVENUE“ für tolle Partystimmung im Festzelt. Nach dem Totengedenken und der Kranzniederlegung am Ehrenmahl werden beim Frühschoppen am Sonntagmorgen unter Mitwirkung des Horneburger Blasorchesters wieder viele Schützenbrüder und -schwestern für langjährige Mitgliedschaft geehrt oder mit einem Orden ausgezeichnet.

Am Nachmittag muss Vorsitzender Heinz-Willi Quante, bei seinem ersten Schützenfest in dieser Funktion, allen Anwesenden im Zelt leider mitteilen, dass der Festumzug aufgrund der schlechten Wetterlage abgesagt werden muss. Am Montag hat Petrus ein Einsehen und lässt die Regenschauer an Bork vorbeiziehen.

Beim Vogelschießen mischt erstmals bis zum Schluss mit Silvia Pennekamp eine Schützenschwester mit. Nach spannendem Wettstreit ist es aber ihr Ehemann, der als Franz I. in die Chronik der Gilde eingeht. Bei der anschließenden emotionalen Proklamation im vollen Festzelt erwählt er sich seine Frau Silvia zur Mitregentin. Mit einem rauschenden Königsball endet in der Nacht das 51. Borker Schützenfest.

Im November organisiert Uli Sommer erstmalig eine Fotoshow vom diesjährigen Schützenfest im Vereinslokal. Ein paar Tage später ernennt Vorsitzender Heinz-Willi Quante bei der Feier anlässlich seines 80. Geburtstages, Berthold Röttger für seine herausragenden Verdienste für die Gilde zum Ehrenmitglied.

Im Dezember findet zum 20. Mal die Adventsfeier für Senioren, Witwen und ehemalige Majestäten statt. Ehrenvorsitzender Wilhelm Kortenbusch hatte diese Veranstaltung vor 40 Jahren erstmalig organisiert.

2009

Mit dem mittlerweile schon traditionellen Neujahrsschießen starten wir ins neue Schützenjahr. Nach spannendem Stechen heißt der verdiente Sieger Horst-Dieter Lenz. Die Generalversammlung wählt einstimmig den gesamten Vorstand wieder.

Nur an der ‚Mutterfahne’ gibt es eine Veränderung. Nach 31 Jahren gibt Hauptmann Albert Ricken sein Amt ab. Unter großem Applaus ernennen ihn die Mitglieder zum ‚Ehrenhauptmann der Bataillonsfahne’ und er erhält aus der Hand des Vorsitzenden die entsprechende Urkunde. Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Stephan Franzen.

Der Juni diesen Jahres wird wohl als terminreichster in die Geschichte unserer Gilde eingehen. Besuche der Schützenfeste in Ondrup-Westerfelde, Cappenberg, Lünen, Nordlünen-Alstedde sowie des Runkelschützenfestes in Netteberge standen auf dem Programm. Trotz dieser ‚Terminflut’ war die Gilde immer stattlich vertreten. Am letzten Wochenende im August lädt das Majestätenpaar zum Biwak ins wieder schützenüblich grün-weiß dekorierte Feuerwehrhaus ein.

Zuvor tritt das Bataillon aber noch am Ehrenmal an. Unter Mitwirkung des MGV Union wird hier der Enthüllung der Gedenktafel für die Opfer des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren gedacht und ein Kranz niedergelegt. Der stellv. Vorsitzende Heinz-Willi Quante würdigt dieses Ereignis in einer Ansprache.

Nachdem wir wieder viele Mitglieder für 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft ehren konnten, werden die Oberleutnants Stephan Franzen (Bat.-Fahne) und Achim Langhammer (Adjutant v. Oberst) vom Bat.-Kommandeur zu Hauptleuten befördert. Anschließend wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Im September verstirbt unser ältester Schützenbruder, Ehrenmitglied und Majestät von 1972 bis 1974, Ferdi Spahn im Alter von 96 Jahren. Im Oktober verstirbt, ebenfalls 96-jährig, unsere Königin von 1959 bis 1962 Heti I. (Göcke).

2008

Das Neujahrsschießen der Gilde gewinnt Hauptmann Peter Cortner. Im Februar verstirbt unser Schützenkönig von 1974 Fritz I. Hördemann.

Im März organisiert Webmaster Ulli Sommer erstmals eine Vereinspräsentation. 13 Borker Vereine und die beiden Kirchengemeinden nutzen die Gelegenheit, um Ihre Organisation und ihr Vereinsleben einem breiteren Publikum vorzustellen. Ende Juli läutet die Präsentation des Schützenvogels, der wieder von Hptm. Norbert Wesselmann und Lt. Günter Kerkhoff erstellt wurde, die heiße Phase der Schützenfestvorbereitungszeit ein.

Das sich die Fahnen- und Standartenweihe in diesem Jahr zum 50. Mal jährt, ist der lokalen Presse einen großen Bericht wert. Am Pressetermin nehmen nicht nur die aktuellen Fahnen- und Standartenoffiziere sondern auch die Standartenträger von 1958 Bernhard Scheffer und Ludwig Keck teil.

Des weiteren feiert die Gilde in diesem Jahr ihr 50. Schützenfest seit Bestehen und ermittelt demzufolge auch ihren 50. König. Auch dies wird bei einem Pressetermin an dem auch das Königspaar von 1970 bis 1972 – Heinrich Sommer und Dorle Terboven – und somit der ältesten Amtszeit teilnehmen, besonders hervorgehoben.

Eine Woche vor dem Fest erfolgt dann der Generalausmarsch zum Festplatz. Neben dem traditionellen Hissen der Fahne wird hier auch eine von Majestät Wolfgang I. (Worrach) erstellte Bank feierlich enthüllt und eingeweiht. Das Schützenfest ist dann wieder der Höhepunkt im diesjährigen Vereinsleben.

Nach dem feierlichen Gottesdienst und dem Festball am Samstag, erfolgt am Sonntag nach dem traditionellen Frühschoppen bei hochsommerlichem Wetter der prächtige Festumzug zusammen mit großen Abordnungen unserer befreundeten Vereine. Das 50. Vogelschießen unserer Gilde am Montag wird wohl als das kurioseste in die Vereinsgeschichte eingehen.

Nach einem spannenden Wettstreit zwischen Martin Folle, Franz Pennekamp und seiner Frau Silvia, ist es Martin, dem der Königsschuss gelingt. Nachdem er schon auf den Schultern seiner Schützenkameraden thronte und viele Glückwünsche entgegengenommen hatte, wurde festgestellt, dass sich noch ein Rest des Vogels an der Stange befand.

Um ein ‚sauberes’ Schießen und einen gerechtes Ergebnis zu gewährleisten, wurde nach kurzer Beratung durch den Vorstand und den drei Anwärtern das Schießen wieder aufgenommen. Sechs Schüsse später war es dann aber trotzdem Martin, dem das Glück weiter hold blieb.

Als Martin I. wurde er 50. König der Gilde. Zu seiner Königin erkor er sich seine Frau Helga I. Bereits eine Woche später nehmen wir mit einer starken Abordnung am Festumzug anlässlich der 1150-Jahrfeier der Stadt Selm teil.

Beim diesjährigen Volkstrauertag wird zum letzten Mal ein Kranz von Soldaten des Gerätedepots der Bundeswehr auf dem Borker Friedhof niedergelegt. Danach meldet der leitende Offizier die Bundeswehr offiziell ab.

2007

Beim Neujahrsschießen der Gilde geling es Stephan Bauhaus den Pokal zu erringen. Da es sich inzwischen als regelmäßige Veranstaltung der Gilde etabliert hat, erscheinen die Teilnehmer erstmalig in Uniform.

In der 2. Kompanie löst Norbert Wesselmann Heinz Ribbing als Hauptmann und Kompanieführer ab. Bei der Generalversammlung gibt Hubert Auf der Landwehr nach mehr als 25 Jahren sein Amt als Bataillonszeugmeister an Franz Pennekamp weiter. Unter stehendem Applaus wählen ihn die Mitglieder zum Ehrenbataillonszeugmeister. Der gesamte Vorstand wird wiedergewählt.

Im Juni feiert der Männerring Netteberge sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Festumzug aller Selmer Schützenvereine, an dem wir mit mehr als 100 Schützen teilnehmen.

Im Juli verstirbt Ehrenoberst Wilhelm Wortmann. Er war von 1989 bis 1997 Bataillonskommandeur der Gilde. Davor war er 27 Jahre im Vorstand der 2. Kompanie tätig, davon sieben Jahre als Kompanieführer. Im August lädt das Majestätenpaar zum Biwak ins prächtig geschmückte Feuerwehrhaus ein. Nachdem wir wieder Mitglieder für 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft ehren konnten, wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Ebenfalls im August feiert Ehrenvorsitzender Wilhelm Kortenbusch mit vielen Abordnungen der verschiedensten Borker Vereine seinen 80. Geburtstag im Feuerwehrhaus. Nachdem wir beim letzten Vogelschießen fast ‚Land unter’ melden mussten, bauen wir am Festplatz einen weiteren Einlaufschacht ein.

Die Feierstunde zum Volkstrauertag, die wir seit Jahrzehnten federführend ausrichten, wird erstmals wieder von Schülerinnen und Schülern der Hauptschule mitgestaltet. Im Vereinslokal sind die Fotos unserer Königspaare in einem großen neuerstellten Schrank zu bewundern. Am Ende des Jahres vollendet unser Ehren- und ältestes Mitglied sowie Majestät von 1972 – 1974, Ferdi Spahn, sein 95. Lebensjahr.

2006

Das Neujahrsschießen der Gilde findet immer mehr Zuspruch. Bei über 50 Teilnehmern geling es Carsten Potthoff den Pokal zu erringen. Bei der Generalversammlung kann Vorsitzender Egon Schmidt wieder an die zweihundert Mitglieder begrüßen. Das Schützenfest wirft früh seine Schatten voraus.

Der wieder von Norbert Wesselmann und Günter Kerkhoff erstellte Vogel wird erstmals in einem größeren Rahmen der Presse vorgestellt. Auch auf dem Festplatz wird fleißig Hand angelegt. Um den Fahnenmast wird eine Fläche gepflastert und Vorbereitungen für das Aufstellen einer neuen ‚Schützenkönigssäule’ werden getroffen.

Beim Generalausmarsch wird die Säule feierlich eingeweiht. Auf ihr sind alle Schützenkönige seit Gründung der Gilde aufgeführt. Ein weiteres Schild weist auf unseren Festplatz hin. Höhepunkt des Jahres ist wieder unser Schützenfest. Obwohl immer wieder kräftige Regenschauer durchziehen, gelangen wir an allen Festtagen immer trocken ins Zelt. Spannend ist wieder das Vogelschießen am Montagmorgen. Obwohl Petrus den Borker Schützen noch nie ein solch miserables Wetter geschickt hat, finden sich viele Besucher im und vor dem Festzelt ein und verfolgen ein spannendes Schießen. Überglücklicher König wird Wolfgang I. Worrach. Zu seiner Königin nimmt er sich seine Ehefrau Martina I.

2005

In diesem Jahr findet nun schon zum vierten Mal das Neujahrsschießen statt. Diesmal kann sich Vorsitzender Egon Schmidt auf dem Wanderpokal verewigen. In der 3. Kompanie löst Dieter Tomaszewski Berthold Röttger als Hauptmann und Kompanieführer ab.

Wieder finden sich in der Generalversammlung an die zweihundert Schützenschwestern und –brüder ein. Zuerst muss Vorsitzender Egon Schmidt den anwesenden Mitgliedern die traurige Nachricht überbringen, dass der langjährige stellvertretende Vorsitzende und jetziges Ehrenmitglied des Vorstands, Hans Ahland, kurz vor der Versammlung plötzlich verstorben ist.

Zur Beisetzung am darauffolgenden Mittwoch geben ihm mehr als 100 Schützen das letzte Geleit. Aber auch im Vorstand gibt es Änderungen. Geschäftsführer Klaus Mennes stellt sich nicht mehr zur Wahl. Aufgrund seiner 15-jährigen Vorstandstätigkeit wird er zum Ehrenmitglied des Vorstandes ernannt.

Sein Nachfolger wird Ralf Schaeper, dessen Stellvertreter wird ‚Webmaster’ Ulli Sommer. Da er beim letztjährigen Schützenfest bereits sehr gute Arbeit geleistet und Major Berni Wulfert hervorragend vertreten hat, wird Jörg Volle neuer Bataillons-Schießmeister. Sein langjähriger Vorgänger Berni tritt aus Gesundheitsgründen ab und wird zum Ehrenbataillons-Schießmeister ernannt.

Im März verstirbt unser ältester Schützenbruder und Ehrenmitglied Wilhelm Schweer im Alter von 95 Jahren. Mit ihm geht in der Gilde eine Ära zu Ende. Er hatte mit 76 Jahren nicht nur die längste Mitgliedschaft vorzuweisen sondern er war auch der letzte Schützenbruder, der bereits vor dem 2. Weltkrieg in die Gilde eintrat.

Im Juni wurde der im Vorjahr umgestaltete alte Festplatz feierlich an den Bürgermeister der Stadt Selm, Jörg Hußmann, übergeben. Die vielen Helfer erhielten Ehrennadeln für besondere Verdienste um die Gilde. An dem zuvor aufgestellten Stein wurden zwei Edelstahltafeln montiert, die an die Vergangenheit des Platzes und die dortigen 17 Könige erinnert.

Im Juli feiert Ehrenoberst Fritz Ertelt seinen 90. Geburtstag. Im August lädt das Majestätenpaar zum Biwak ins Feuerwehrhaus ein. Auch hier werden wieder Mitglieder für 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Zu den Jubilaren gehört unter anderem auch die amtierende Majestät Burghard I. Im September können wir den 10.000. Besucher unserer Homepage mit einem Gutschein über 100,- €, gespendet von unseren Internetsponsoren, beglückwünschen.

Für unsere Arbeit im Bereich der Kriegsgräbersammlung wird uns im November die „Friedensglocke des Verbandes der Kriegsgräberfürsorge“ durch Urkunde des IM/NRW verliehen. Überreicht wird diese Ehrung durch Vertreter des Regierungsbezirkes und des Kreises.

Ebenfalls im November wird der Gilde eine weitere Auszeichnung zuteil. Für unser Engagement bei der Umgestaltung des alten Festplatzes werden wir mit dem Umweltpreis der Stadt Selm 2005 ausgezeichnet und können uns über den 3. Platz und einem Preisgeld in Höhe von 300,- € freuen.

2004

Das Neujahrschießen gewinnt in diesem Jahr Jens Herking. Bei der Jahreshauptversammlung ist unter anderem die Umgestaltung des alten Festplatzes an der Netteberger Straße ein Thema und wird von den Mitgliedern befürwortet. Berthold Röttger, Hauptmann der 3. Kompanie, hatte vorgeschlagen auf Wunsch von vielen Senioren, diesen Platz als kleinen Park umzugestalten.

Nachdem das Tiefbauamt der Stadt einen Plan entwickelt hatte und Bataillonskommandeur Lothar Unrast sowie der stellvertretende Vorsitzende Peter Schweingruber versprachen, die technische Leitung der Maßnahmen zu übernehmen, konnte begonnen werden

Von April bis Juli fanden sich freitags und samstags viele Schützen am „Alten Festplatz“ ein und legten fleißig Hand an. An einigen Tagen wurden bis zu 46 Helfer gezählt. 1080 Stunden wurden so geleistet. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Wo früher tolle Feste gefeiert wurden, laden heute von Schützenbrüdern gespendete Bänke zum Verweilen ein. (siehe auch ‚Soziales Engagement - Gestaltung des alten Festplatzes an der Netteberger Straße’)

Höhepunkt des Jahres 2004 war natürlich am letzten Augustwochenende das Schützenfest. Eingeläutet wurde dieses Fest eine Woche zuvor durch den Generalausmarsch. Es folgten drei tolle Schützenfesttage in dem auf 1500 qm vergrößerten Zelt. Am Sonntagmorgen wird Bataillonskommandeur Lothar Unrast zum Oberst befördert.

Am Schützenfestmontag leitet zum ersten Mal Leutnant Jörg Volle mit seinem Team Paul Homann und Bernhard Köppeler das Vogelschießen. Erstmals wurde der Vogel von Oberleutnant Norbert Wesselmann und Leutnant Günter Kerkhoff gebaut. Nach einem spannenden Wettstreit gelingt Burkhard I. Nentwig der Königsschuss. Mitregentin wird seine Frau Elisabeth II.

Im November kann Vorsitzender Egon Schmidt nicht nur seinen 60. Geburtstag sondern auch seinen Eintritt in den Ruhestand feiern. Die Gilde ist mit einer großen Gratulantenschar vertreten.

2003

Zum zweiten Mal findet das Preisschießen der Gilde statt, ab jetzt immer zu Beginn des neuen Jahres und ab sofort Neujahrsschießen genannt. Als Siegerin kann sich Helga Folle auf dem Wanderpokal verewigen.

Zu einem kleinen Generationenwechsel kommt es in der diesjährigen Generalversammlung. Nach neuem Satzungsbeschluss hat die Gilde in Zukunft zwei stellvertretende Vorsitzende. Nach 16 Jahren Vorstandsarbeit kandidiert Hans Ahland nicht wieder für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Seine Nachfolger werden Heinz-Willi Quante und Peter Schweingruber.

Auch Schatzmeister Heinz-Josef Weber scheidet aus. Nachfolger wird sein Stellvertreter Roger Hentzel. Ebenfalls neu in den Vorstand kommen Ralf Schaeper und Andreas Quante als stellvertretender Geschäftsführer bzw. stellvertretender Schatzmeister.

Die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder werden unter starkem Beifall zu Ehrenmitgliedern des Vorstands ernannt. Die Gilde zählt erstmals mehr als 650 Mitglieder. Nach vielen Bemühungen durch Ulli Sommer ist die Gilde seit Juni mit einer eigenen Website im Internet vertreten und somit weltweit erreichbar. Im Juli lädt das Majestätenpaar zum Biwak ins Feuerwehrhaus. Aufgrund der inzwischen sehr starken Mitgliederzahl werden hier zum ersten Mal auch Ehrungen verdienter Mitglieder durchgeführt.

Vorsitzender Egon Schmidt kann 19 Schützenbrüder für 50-jährige und 17 Schützenbrüder für 25-jährige Mitgliedschaft in der Gilde auszeichnen.

2002

Eine gerade Jahreszahl bedeutet in Bork – Es ist Schützenfestjahr. Zum zweiten Mal feiert die Gilde nun schon auf ihrem Festplatz ‚Auf dem Südfeld’. Nach dem Generalausmarsch eine Woche zuvor wird wieder mit einer Jugenddisco am Freitag ins Fest gestartet. Der Festball am Samstag, Totengedenken, Frühschoppen mit Ehrungen und Beförderungen sowie der große Festumzug mit unseren befreundeten Vereinen am Sonntag waren wieder die Höhepunkte an diesen beiden Tagen.

Am Montag erlebten dann alle Gäste, Besucher und Vereinsmitglieder einen spannenden Zweikampf beim Vogelschießen. Uwe Hollmeyer und Klaus Westrup kämpften um die Königswürde. Letzterem gelang der glückliche Schuss. Mit Klaus I. Westrup und seiner Frau Maria I. hatte die Gilde ein neues Königspaar.

Im Oktober nimmt eine große Abordnung der Gilde aus Anlass des 25-jährigen Stadtjubiläums am Sternenmarsch aller Selmer Schützenvereine teil.

2001

Auch die Generalversammlung in diesem Jahr ist mit mehr als 200 Anwesenden wieder sehr gut besucht. 68 Neuaufnahmen sind zu vermelden. Der gesamte Vorstand wird wiedergewählt. Auf dem neuen Festplatz legen Vereinsmitglieder kräftig Hand an und bauen eine Drainage und einen Kanalschacht ein.

Im Juni lädt das Majestätenpaar zum Biwak ins Feuerwehrhaus. Die Schießanlage wurde renoviert und die Schützen üben seit dieser Zeit wieder im Vereinslokal. Der Heimkehrerstein mit Umfeld wird von Mitgliedern der 3. Kompanie unter Leitung Ihres Hauptmann Berthold Röttger wieder hergerichtet und neu gestaltet. Eine von der Gilde gespendete Bank wird ebenfalls dort aufgestellt.

Zum Jahresende findet erstmalig für alle interessierten Mitglieder ein Luftgewehr-Preisschießen der Gilde statt. Erster Sieger des von der Fa. Baustoffe Weber gespendeten Wanderpokals ist Heinz-Willi Quante.

2000

Das neue Jahrtausend beginnt auch für die Gilde mit einem Höhepunkt. Sie kann auf ihr 175-jähriges Bestehen zurückblicken. Erstmals in der Geschichte der Gilde nehmen mehr als 200 Schützenschwestern und –brüder an der Generalversammlung teil. Die Schützenschwestern erscheinen erstmals in ihrer neuen Uniform.

Die Ruhr-Nachrichten schrieben dazu: „Pünktlich zum Jubiläumsjahr präsentieren die Schützenschwestern ….. ihr neues Outfit: grüne Schützenjacke und schwarze Hose mit weißer Hemdbluse. Als Gegensatz zu den Krawattenträgern gibt der Plastron (besticktes Dreiecks-Kragenband) der Uniform den pfiffigen modischen Kick.“

Vom 25. – 28. August feiert die Gilde dann ihr Jubiläumsschützenfest und das auch zum ersten Mal auf dem neuen Festplatz ‚Auf dem Südfeld’. Anlässlich dieses Jubiläums wird vom Festausschuss auch wieder ein Festheft herausgegeben.

Nach dem traditionellen Generalausmarsch eine Woche zuvor beginnt das Jubiläumsfest erstmalig am Freitag mit einer Jugenddisco im Festzelt, die mit ca. 700 Teilnehmern sehr gut besucht war. Nach der Schützenmesse am Samstag, an der traditionell auch wieder der MGV Union Bork mitwirkt, geht es zum Festzelt, wo bei tropischen Temperaturen die Showband ‚Valentino’ den Schützen und ihren Gästen so richtig einheizt.

Am Sonntagmorgen kann Vorsitzender Egon Schmidt, nach dem Totengedenken und der Kranzniederlegung am Ehrenmal, wieder viele verdiente Mitglieder ehren bzw. befördern. Der Sonntagnachmittag soll der Höhepunkt des Jubiläumsfestes werden.

Neben den befreundeten Schützenvereinen aus Selm-Beifang, Lünen, Cappenberg und Nordlünen-Alstedde, sind auch große Abordnungen aus Selm-Dorf, Ondrup-Westerfelde und vom Männerring Netteberge erschienen. In acht Kutschen sollen die Königspaare aus den letzten Jahren und Jahrzehnten sowie das amtierende Königspaar im Umzug mitfahren.

Herolde sollen den Umzug anführen. Auch ein Modell der St. Stephanus Kirche, dass von Schützenbrüdern erstellt wurde, soll auf einem mit Hunderten von Blumen geschmückten Wagen mitgeführt werden. Doch alle Vorbereitungen waren umsonst. Wegen Dauerregens musste Vorsitzender Egon Schmidt um 16.08 Uhr traurig und enttäuscht die Entscheidung treffen und den Umzug absagen. Dennoch herrschte nach kurzer Enttäuschung im übervollen Zelt beste Stimmung.

Wie zur Entschuldigung ließ Petrus am Montag die Sonne wieder scheinen und so war es nur natürlich, dass sich nicht nur viele Schützen sondern auch zahlreiche Gäste und Besucher zum ersten Vogelschießen ‚Auf dem Südfeld’ einfanden.

Die Stimmung auf der Vogelwiese war so gut, dass viele ‚Nichtschützen’ spontan in die Gilde eintraten, u.a. auch die damalige Bürgermeisterin Marie-Lis Coenen, so dass erstmals die Mitgliederzahl auf über 600 anstieg. Glücklicher Jubiläumskönig wurde nach einem starken Ringen zwischen vier Schützen Peter I. Schweingruber. Zu seiner Mitregentin erkor er sich seine Frau Elke I.

Am Abend wurde im übervollen Zelt, allen Skeptikern über die Auslagerung des Festplatzes zum Südfeld zum Trotz, mit schätzungsweise 1500 Besuchern bis in den frühen Morgen gefeiert.