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Bürgerschützengilde St. Stephanus Bork e.V.

Februar 2018

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Chronik der Bürgerschützengilde St. Stephanus Bork 1946 - 1999

1952

Nach dem verlorenen Krieg und den Nachkriegswirren erwacht in diesem Jahr das Schützenwesen in Bork wieder zu neuem Leben. Am 24. August treffen sich 91 Schützenbrüder im Saal der Gaststätte Lütke-Holz (heute ‚Alt Bork’) zur ersten Versammlung nach dem Krieg. Aus den Vorstandwahlen geht Hubert Haverbeck als 1. Vorsitzender hervor. Wie zuvor bereits erwähnt, bildete sich früher der Schützenverein nur jeweils zu den Schützenfesten neu. Es gab somit kein andauerndes Vereinsleben.

Ab jetzt wurden jährlich Versammlungen abgehalten und im Rhythmus von drei Jahren ein Schützenfest gefeiert. Am 19. Oktober trafen sich 88 Schützenbrüder zu einer zweiten Mitgliederversammlung im Saale Forck. Hier wurde nach langer Diskussion und bei nur einer Gegenstimme die Anschaffung einer Tuchmütze als einheitliche Kopfbedeckung beschlossen.

1953

Vom 29. bis 31. August feiert die Bürgerschützengilde St. Stephanus ihr erstes Schützenfest nach dem 2. Weltkrieg. Ein 1.800 qm großes Festzelt auf dem Sportplatz an der Bahnhofstraße nimmt die Schützen und die Bevölkerung auf, die durch den Krieg bedingt, 15 Jahre auf ihr Fest verzichten mussten. Nach hartem Kampf zwischen sieben Schützenbrüdern gelingt es Robert Frisse mit einem Meisterschuss den Vogel von der Stange zu holen. Seine Mitregentin wird Agnes Fismann.

1956

Wieder ist Schützenfestjahr. Vom 18. bis 20. August wird in einem 2.000 qm großen Zelt auf dem Sportplatz an der Bahnhofstraße gefeiert. Die Königswürde erringt Malermeister Heinrich Quante und in Frau Jörden findet er seine Königin.

1957

In der Generalversammlung am 9. Juli wird August Wiesmann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Sein langjähriger Vorgänger Hubert Haverbeck wird in der gleichen Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1958

Die Generalversammlung beschließt, für die Gilde einen Fahne und für die einzelnen Kompanien eine Standarte anzuschaffen. Am letzten Ausgustwochenende ist die feierliche Fahnenweihe. Die Gilde besitzt nun eine Fahne, geschmückt mit dem Borker Wahrzeichen, der Stephanus Kirche.
Zwei Tage wird dieses Ereignis im angebauten Festzelt der Gastwirtschaft Forck gefeiert.

1959

Bei der Generalversammlung ist nicht nur dass bevorstehende Schützenfest Hauptthema sondern insbesondere auch die Erweiterung des Krieger-Ehrenmals (siehe auch ‚Soziales Engagement – Kriegerehrenmal’). In Verbindung mit allen Borker Vereinen und vielen Spendern gelingt es eine würdige Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges zu schaffen.
Am Schützenfestsamstag werden die Bronzetafeln enthüllt und ein Kranz wird niedergelegt.
Am Schützenfestmontag erringt Otto Hamann die Königswürde. Seine Königin wird Hedwig Göcke.

1960

Am 11. und 12. Juni feiert die Gilde ihren Königsball. Das Fest wird überschattet durch den Tod des Schützenbruders Franz Neuendorf, der auf dem Nachhauseweg von drei Männern zusammengeschlagen wird und in in frühen Morgenstunden des Sonntags verstirbt.

1961

Königin Heti I. lädt zum Biwak auf ihrem Hof ein. Der langjährige verdienstvolle Generaloberst und Ehrenvorsitzende Hubert Haverbeck verstirbt und wird unter großer Anteilnahme der Gilde zu Grabe getragen.

1962

Wieder ist Schützenfest in Bork. Zum ersten Mal steht das Festzelt auf dem von der Gemeinde hergerichteten Festplatz zwischen Netteberger und Lünener Straße. Die Vogelstange steht immer noch in Bleckmanns Wiese. Neue Majestät wird Heinrich II. Kirchhoff. Zur Königin erwählt er sich Klara I. Holterbork.

1963

In der Generalversammlung der langjährige Offizier und ehemalige Majestät Heinrich I. (Quante) zum Generalobersten befördert. Königsball im Festzelt ist vom 7. bis 9. September auf dem Festplatz.

1964

Majestät Heinrich II. lädt zum Biwak auf seinem Hof ein.

1965

Beim diesjährigen Schützenfest steht die Vogelstange erstmals auf dem Festplatz an der Netteberger Straße. Erster Schützenkönig auf diesem Platz wird am Montag, 6. September, Bernhard Rottwinkel. Seine Königin für die nächsten drei Jahre wird Anni I. Rademacher.

1966

In der Mitgliederversammlung wird beschlossen 1000,- DM für ein Gedenkbuch zu stiften, in dem die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges aufgeführt sind und das in der kath. Kirche ausgelegt wird. Anm.d. Verf.: Dieses Buch liegt immer noch an der rückwärtigen Seite im rechten Seitenschiff der St. Stephanus Kirche aus und ist dort zu besichtigen. In diesem Jahr wird zum letzten Mal ein großer Königsball im Festzelt gefeiert.

1968

Wieder ist der Höhepunkt des Jahres das Schützenfest. Nach hartem Ringen gelingt es Paul Hülsmann den letzten Rest von der Vogelstange zu holen. Königin wird seine Gattin Hetty I.

1969

In der Generalversammlung wird Wilhelm Kortenbusch zum Nachfolger für das Amt des 1. Vorsitzenden gewählt. August Wiesmann, der dieses Amt 12 Jahre ausgeübt hat, tritt aus Altersgründen ab. Die Versammlung ernennt ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden. Außerdem wird beschlossen keinen Königsball mehr zu feiern sondern alle zwei Jahre ein Schützenfest.
Am 29. Juni ist das Biwak auf dem Hof Heumann-Veltmann.

1970

Am letzten Augustwochenende findet das Schützenfest statt. Nach einem spannenden Stechen holt sich Rektor Heinrich III. Sommer die Königswürde. Zur Mitregentin erwählt er sich Dorothea I. Terboven.

1971

Ende April lädt das Königspaar zum Biwak auf dem Hof Hördemann ein. Erwähnenswert ist auch, dass die Feste der einzelnen Kompanien immer besser vorbereitet und besucht werden.

1972

Wieder ist Schützenfest in Bork. Nach dem Festball am Samstagabend, Festgottesdienst, Verstorbenen-Ehrung, Auszeichnung und Beförderung verdienter Mitglieder sowie dem großen Festumzug mit den befreundeten Vereinen am Sonntag, geht es Montagmorgen zur Vogelwiese.
Hier ist folgende Anekdote in der Chronik vermerkt: Zu Beginn des Schießens lässt Majestät Heinrich III., seines Zeichens Rektor der Borker Hauptschule, das gesamte Lehrpersonal durch die Wache der Gilde festnehmen und zum Festplatz bringen.
Beim Vogelschießen gelingt nach hartem Ringen dem letzten Bürgermeister der Gemeinde Bork ‚Ferdi’ Ferdinand I. Spahn, der entscheidende Schuss und er wird neuer König der Gilde. Königin wird Ingrid I. Wortmann. Im Dezember wird Major Bernhard Höhne zu Grabe getragen.

1973

Im Juli trauern die Schützen um den Generalobersten Heinrich Quante, der sich zahlreiche Verdienste um die Schützengilde erworben hat. Das Biwak wird in einem Zelt auf dem Festplatz gefeiert.

1974

Da 1975 kein Schützenfestjahr ist, beschließ die Generalversammlung in diesem Jahr ein großes Jubiläumsfest anlässlich des 150-jährigen Bestehens zu feiern. Ebenfalls wird beschlossen zum ersten Mal in der Geschichte der Gilde eine einheitliche Uniform zu beschaffen. Man entscheidet sich für eine sportlich moderne Sakkoform, die heute noch Bestand hat. Die Mitgliederzahl ist auf 340 angewachsen.

Das Jubiläum wird am letzten Augustwochenende gefeiert. Nach 718 Schuss haucht der stolze Vogel, der erstmals durch Rainer Werminghaus erstellt wurde, sein Leben aus und Fritz I. Hördemann ist glücklicher König der Gilde. Zur Mitregentin erwählt er sich Mechthild I. Peters.

1975

Das Königspaar feiert sein Biwak mit vielen Schützenbrüdern und Gästen auf dem Hof von Majestät Fritz I. Hier kommt auch zum erstenmal der, von der Gilde aus einem alten Möbelwagen umgebaute, Toilettenwagen zum Einsatz.

1976

Das Jahr beginnt mit der Mitgliederversammlung, wo einige wichtige Beschlüsse gefasst werden. So ist man mehrheitlich für die Anschaffung eines Schützenhutes mit Feder, die Auflösung der Stabskompanie sowie die Einführung eines Königsordens für alle ehemaligen Könige und somit keine Beförderung mehr zum Major z.b.V. Beim Schützenfest wird Karl-Heinz I. Nierhoff neuer König der Gilde und regiert mit seiner Frau Annemarie I. für zwei Jahre die Gilde.

1977

In der Generalversammlung kommt es zu einigen wichtigen Satzungsänderungen und der Zuschuss für die Kompanien wird von 3,- auf 4,- DM erhöht. Im Juni verstirbt der Ehrenvorsitzende August Wiesmann. Er wird von vielen Schützen auf seinem letzten Weg begleitet.

1978

Höhepunkt des Jahres ist wieder das Schützenfest auf dem der langjährige Bataillonskommandeur Major Fritz Ertelt zum Oberst befördert wird. Schützenkönig wird Hubert I. Auf der Landwehr. Zu seiner Mitregentin wählt er sich Hedwig I. Niehues.

1979

Mit der Aufnahme neuer Mitglieder in der Generalversammlung weist die Gilde erstmalig einen Mitgliederstand von 400 Schützenbrüdern auf. Die langjährige Vereinswirtin Maria Lütke-Holz tritt in den Ruhestand. Nachfolgerin wird Mia Repovs. Die Gilde unterstützt den MGV ‚Union’ Bork bei deren 100-jährigem Jubiläum. Sie führt in diesem Zusammenhang ein Vergleichsschießen der Könige durch. Sieger wird die amtierende Majestät Hubert I.

1980

In der Mitgliederversammlung wird beschlossen, am Schützenfestsonntag keine Tanzveranstaltung am Abend mehr durchzuführen. Schützenkönig wurde Erich I. Tuschmann, Königin Elga I. Stenner.

1981

Bei der Generalversammlung wurde die vormals einmal angedachte Gründung einer 4. Kompanie abgelehnt.

1982

Wieder feiert Bork sein Schützenfest. Neuer König wird Bataillonskommandeur Oberst Fritz II. Ertelt. Zur Mitregentin erkürt er sich Gisela I. Bartling.

1983

Die Generalversammlung beschließt, dass Mitglieder des Hofstaates in die Gilde eintreten müssen und demzufolge auch Uniform zu tragen haben.
Majestät Fritz II. lädt zum Biwak auf das Bartling-Gelände ein.

1984

Beim Schützenfest wird Hans I. Ahland neuer König der Gilde. Seine Königin wird Anneliese I. Kerkhoff. Im September wird unser Schützenkönig von 1972–1974, Ferdi Spahn, Ehrenbürger der Stadt Selm.

1985

Die Generalversammlung beschließt eine Beitragerhöhung auf 30,- DM.

1986

Wieder feiern wir unser Schützenfest. Die Königswürde erringt ‚Berni’ Bernhard II. Wulfert. Zu seiner Königin erkürt er sich Ulla I. Bollerott.

1987

Die Königskette wird aus Gewichtsgründen geteilt. Die historische 1. Kette nimmt die Könige vor dem 2. Weltkrieg auf und wird nicht mehr getragen. Die 2. Kette erhält die Plaketten der Könige ab dieser Zeit und wird nur zu den Schützenfesten getragen. Eine neubeschaffte dritte Kette mit gleichen Gliedern für alle Könige kommt bei allen weiteren Anlässen zum Einsatz.
Majestät Bernhard II. lädt zum Biwak auf seinem firmeneigenen Gelände ein.

1988

Beim diesjährigen Schützenfest gelingt Heinz-Josef I. Weber der Königsschuss. Zu seiner Mitregentin erkürt er sich Annette I. Kirchhoff.

1989

Die Wachkompanie wird aufgelöst. Biwak wird auf dem Hof von Königin Annette gefeiert.

1990

Die Mitgliederversammlung stimmt einer Beitragerhöhung auf 40,- DM zu.
Zum erstenmal findet sich kein Königsaspirant beim diesjährigen Schützenfest. Erst nach eindringlichen Gesprächen konnte Wilhelm Kortenbusch Ludger I. Reygers überzeugen, den Vogel ernsthaft zu beschießen. Seine Königin wird Annette II. Dahlkamp. Nach diesem Vogelschießen setzt eine rege Diskussion hinsichtlich der bisherigen Regularien insbesondere der Kostenbeteiligung des Königs ein.

1991

In der Generalversammlung wird eine Neuregelung der Kostenverteilung zwischen Gilde und Throngemeinschaft beschlossen. Außerdem soll bei zukünftigen Beerdigungen kein Trompeter mehr spielen.

1992

Beim Schützenfest wird erstmals auf einen Vogel geschossen, den Berni Wulfert und sein Sohn Thomas gefertigt haben, da Vogelbauer und langjähriger 2. Vorsitzender Rainer Werminghaus im Februar verstarb. Von den jetzt wieder genügend angetretenen Königskandidaten ist es Theo I. Wallmeyer, dem der goldene Schuss gelingt. Seine Königin wird Annette III. Grötken.

1993

Im September laden das Majestätenpaar mit Throngemeinschaft zum Biwak. Dieses wird erstmals im Feuerwehrhaus gefeiert.

1994

Bei der Mitgliederversammlung wird Wilhelm Kortenbusch für 25-jährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender geehrt und bekommt durch seinen Stellvertreter Hans Ahland eine besondere Schützenkette überreicht. Am Schützenfestmontag gelingt es Achim I. Langhammer den letzten Rest, des von Reinhold Kühnhenrich gefertigten Vogels, abzuschießen. Der mit 23 Jahren bislang jüngste König der Gilde erkürt sich Sandra I. Skusa zur Königin. Wilhelm Kortenbusch wird im Dezember das Bundesverdienstkreuz verliehen.

1995

Im Mai wird von allen Borker Vereinen der Dorfgemeinschaftsbaum, an dem natürlich auch das Logo der Gilde vertreten ist, aufgestellt und eingeweiht. Das Biwak wird auch wieder im Feuerwehrhaus gefeiert.

1996

Zum diesjährigen Schützenfest werden von Reinhold Kühnhenrich zwei Vögel gefertigt. Einer zum Beschießen und ein Ausstellungsstück. Erstmals beginnt ein Borker Schützenfest mit der traditionellen Schützenmesse. Diese Verlegung von Sonntagmorgen auf den Samstagabend hat sich sofort bewährt und wird seit dieser Zeit so beibehalten. Die Königswürde erringt Rainer I. Leiniger, der sich Manuela I. Winkler zur Mitregentin erkürt.

1997

Wachablösung im Vorstand. Nach 28 Jahren übergibt Wilhelm Kortenbusch sein Amt an Egon Schmidt. Er wird für seine langjährigen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Auch Bataillonskommandeur Oberst Wilhelm Wortmann übergibt sein Amt seinem langjährigen Adjutanten Lothar Unrast. Auch er wird für seine Verdienste zum Ehrenoberst ernannt.

1998

Schützen der Gilde renovieren das Ehrenmal an der Netteberger Straße. Zum letzten Mal feiern die Schützen ein Schützenfest am Festplatz an der Netteberger Straße. Den Vogel hat diesmal wieder Berni Wulfert mit seinem Sohn Thomas gefertigt. Am Sonntagmorgen wird Bataillonskommandeur Major Lothar Unrast zum Oberstleutnant befördert. Schützenkönig wird Uwe I. Sado mit Königin und Ehefrau Gudrun I. an seiner Seite.

1999

In der Generalversammlung werden neben 56 Schützenbrüdern erstmals 23 Schützenschwestern in die Gilde aufgenommen. Außerdem beschließt die Versammlung eine Anhebung des Jahresbeitrags auf 50,- DM. Das Biwak wird in der festlich geschmückten Halle der Fa. Ahland gefeiert.